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Reisen

 

 

 

„Werner Grund will keine Effekte erzielen, er will die Betrachter auch nicht schockieren oder in eine vorherfixierte Richtung drängen, sondern er will ihnen mitteilen, was er sieht und wie er es sieht. (…) Er hat auf der Suche nach Motiven viele Wege beschritten. Sie führten ihn durch die gegenständliche Welt, durch die Welt der Mikrokosmen und durch die Endlosigkeit des Makrokosmos, sie führten ihn zu den Blumen und zu vielem anderem, was hilflos ist auf dieser Erde, aber er hat immer gemalt, in Hingabe an die Farbe und an deren elementare Gesetze. So ist er ein Künstler, der auffällt, ohne spektakulär zu sein, wie auch eine Zypresse sich nicht in den Himmel hebt, um gesehen zu werden, sondern weil sie es an dieser und keiner anderen Stelle muß und darum auch nie falsch stehen kann, wie manchmal der Mensch und wie manche Kunst.“

Manfred Wankmüller

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